Juhuu, ich habe eine Agentur!

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Ab jetzt bin ich bei der CASTLE | GATE AGENCY - Literatur- und Medienagentur
unter Vertrag.

Mein Dank geht an Herrn Kiesel für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit und bin sehr gespannt, wohin unsere gemeinsame Abenteuerreise gehen wird.

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Rezension: “So wie Kupfer und Gold” von Jane Nickerson (Roman)

Heute widme ich mich dem Buch “So wie Kupfer und Gold” von Jane Nickerson. Es ist eine Mischung aus Märchen und historischer Jugendliteratur ab 13 Jahren und behandelt das Thema “Blaubart”von Charles Perrault. Erschienen ist es im September 2013 bei cbt.So wie Kupfer und Gold

Inhalt:

Boston, 1855.
Sophia erhält nachdem Tod ihres Vaters die Einladung ihres Paten Bernard de Cressac, auf dessen Plantage in Mississippi ein neues Leben anzufangen. Schon bald wird sie von ihrem attraktiven Paten in den Bann gezogen und sie kommen sich näher. Doch dann stößt Sophia auf seine dunkle Vergangenheit: Bernard de Cressac war bereits mehrfach verheiratet und ist jedesmal unter mysteriösen Umständen verwittwet…

Mein Urteil:
Der Roman ist aus Sophias Perspektive in Ich-Form geschrieben. Der Schreibstil ist einfach und jugendlich. Er lässt sich flüssig lesen. Dennoch stolpert man desöfteren über Wörter, die man nicht unbedingt der Handlungszeit zuordnen würde. Dies dürfte der Zielgruppe jedoch kaum auffallen. Die Autorin schafft es, eine düstere Atmosphäre aufzubauen. Leider hapert es gerade am Anfang an Spannung. Man begleitet Sophia durch einen relativ langweiligen Alltag auf der Plantage. Damit verspielte Jane Nickerson die Chance, aus ihrem Debüt einen Pageturner zu machen. Dafür überschlagen sich am Ende die Ereignisse.
Die Figuren sind gut gezeichnet und gerade Sophia entwickelt sich von einem ungestümen, naiven, eingebildeten Mädchen in eine nachdenkliche und ängstliche junge Frau. Bernard dagegen wechselt gekonnt als Choleriker zwischen einem charismatischen Gentleman und einem brutalen Unhold. Alle anderen Figuren sind mehr Statisten, obwohl auch hier der ein oder andere Part potenzial gehabt hätte, an Wichtigkeit zu gewinnen.

Die Handlung plätschert über viele Seiten einfach nur dahin. Am Ende nimmt die Geschichte zwar Fahrt auf, aber wenn man die Vorlage “Blaubart” kennt, weiß man auch, worauf es hinauslaufen wird. Daher ist die grobe Handlung auch vorhersehbar.
Positiv hervorzuheben sind die Themen, die die Autorin nebenbei behandelt. So werden auf die Themen Sklaverei und auch die Stellung der Frau zeitgemäß eingegangen. Dahingehend regt es auch zum Nachdenken an.
Die Liebesgeschichte zwischen Sophia und eines erst später im Buch erscheinenden Mannes, dessen Name hier unerwähnt bleiben sollte, erscheint in ihrer Einfachheit als Überflüssig. So schnell und gradlinig, wie sie beschrieben ist, soll sie wohl in der Düsternis des Romans als Hoffnungsschimmer durchgehen. Das funktioniert jedoch nur bedingt, da sie voller Klischees ist. Hier hätte es mehr Handlung und Hindernisse bedarft. Schade.
Das Cover ist ansprechend gestaltet und weckt Neugierde auf das Buch. Bedauerlich, dass die Geschichte nicht halten kann, was das Cover verspricht.

Fazit:
Dank der düsteren Stimmung ist “So wie Kupfer und Gold” für das Lesen bei Kerzenlicht geeignet, wenn man keine zu großen Erwartungen hat bzw. die gruselige Vorlage “Blaubart” nicht kennt.

Weitere Informationen:
Ab 13 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten
ISBN: 978-3-570-16268-2
€ 16,99

Website des Verlags

 

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Rezension: Silberwolf von Petra Schmidt (Roman)

Heute widme ich mich dem Jugendbuch “Silberwolf” von Petra Schmidt, welches im Oktober 2014 im Machandel Verlag erschienen ist. Dieses Buch war eine Erwerbung auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Dort hatte ich das Glück noch das letzte Exemplar zu erhalten. Der große Verkaufserfolg auf der Messe hatte mich sehr neugierig gemacht.

 Silberwolf

Inhalt:
Für Jasmin ist eine Welt zusammengebrochen. Ihre Mutter hat sich nicht nur von ihrem Vater getrennt, sie hat auch noch Jasmins Freund vergrault und sie zur Oma in die Wälder der Lausitz verschleppt, wo nachts noch die Wölfe heulen. Ohne Freunde, Handy und Internet sind die Gruselgeschichten über den Silberwolf, die ihr die Großmutter erzählt, die einzige Ablenkung. Doch dann streift ein Irrer durch die Wälder und schlachtet die Tiere ab. Aber auch die Menschen sind in Gefahr…

 

Auf der LBM 2015 verkaufte mir Petra Schmidt persönlich ihr Buch

Auf der LBM 2015 verkaufte mir Petra Schmidt persönlich ihr Buch “Silberwolf”.

 

Mein Urteil:
Petra Schmidt hat eine angenehme Art zu schreiben. Aufgrund ihres flüssigen Schreibstils fliegt man regelrecht durch die Geschichte. Daher ist es schade, dass das Buch nur 158 Seiten hat. Denn der eine Minuspunkt ist, dass man viel zu schnell durch ist.
Das 15-jährige Mädchen Jasmin als zickiger Teenager kommt sehr authentisch rüber. Dennoch merkt man, dass die Protagonistin eigentlich nett ist. So fällt die Identifikation mit ihr nicht schwer. Schon bald rätselt man mit ihr, wer für die Greueltaten an den Tieren verantwortlich ist. Allerdings war für mich nicht jede Wendung überraschend. Aber ich weiß in Büchern und Filmen meist recht schnell, worauf es hinauslaufen wird. Daher bin ich kein Maßstab. Zudem darf man nicht vergessen, dass es ein Jugendbuch und die Geschichte der Zielgruppe angepasst ist. Daher störte mich das überhaupt nicht.
Die fantasievolle Geschichte ist mit viel Liebe zur Natur und vorallem den Wölfen erdacht worden. So enthält sie natürlich eine deutliche Message zum Thema Tierschutz, jedoch ohne dass es dem Zauber der Geschichte oder auch der Spannung schadet. Auch merkt man am beschriebenen Verhalten der Wölfe, dass die Autorin sich sehr mit ihnen beschäftigt und recherchiert hat.
Auch wenn ich nicht mehr der Zielgruppe angehöre hat der “Silberwolf” mich doch fesseln können. Gerne möchte ich dazu eine Fortsetzung lesen. Wir werden sehen, ob diese verwirklicht wird.

Fazit:
Ein wunderbares Jugendbuch mit wichtiger Tierschutz-Message, welches man am Besten an stürmischen oder nebligen Abenden liest. Klare Kaufempfehlung!

 

Weitere Informationen:
“Silberwolf” von Petra Schmidt
Jugendbuch, geeignet für Leser ab 12
ISBN 978-3-939727-73-6
158 Seiten, Broschur
6,90 Euro

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Rezension: “You Raise Me Up” von John Barrowman (Schreibmusik)

Heute hab ich mir ein musikalisches Thema ausgesucht. Vielleicht kennt Ihr ja die britische Serie “Doctor Who” und/oder die Ablegerserie “Torchwood”. Da verkörperte John Barrowman seine Paraderolle: Captain Jack Harkness. Aber er spielte auch in Filmen und anderen Serien wie beispielsweise den Bösewicht Patrick Logan in der Staffel 6 von “Desperate Houswives”.

John Barrowman

Doch er ist nicht nur Schauspieler und ein toller Typ – ja, ich habe ihn schon getroffen -, sondern auch ein wunderbarer Sänger. Sein Album “You Raise Me Up” ist mein heutiger Tipp.

John BarrowmanTradition trifft Moderne.
Man findet auf seinem Album keine eigenen Lieder, denn er covert. Wie John selbst sagt, sucht er sich dabei die Songs aus, die ihm etwas bedeuten. Meiner Meinung nach macht er daraus etwas ganz besonderes. So findet man neben schnelleren Rhytmen wie “Listen To The Music” und “Hollywood” auch Balladen wie zum Beispiel “You Raise Me Up”, “Mandy” und “Bridge Over Troubled Waters”.

John Barrowman

Mein absoluter Favorit ist ein  Schottisches Traditional: “Loch Lomond”. Zu diesem Lied gibt es zahlreiche Legenden zu seiner Entstehung. Darunter ist die, dass zwei Männer aus dem Gefolge von Bonnie Prince Charlie nach dem zweiten Jakobiteraufstand gefangen genommen wurden. Einer wurde freigelassen und durfte die “High Road” (über die Berge) nach Hause gehen, während der andere hingerichtet wurde und nur über die “Low Road” (durch die Unterwelt) zurück zu seiner Liebsten gelangen kann. Ich persönlich zähle dieses schottische Traditional zu meinen Lieblingsliedern, da es nicht nur eine wunderschöne Melodie hat, sondern die Geschichte hinter dem Text mir zu Herzen geht. Von allen Versionen, die ich bisher gehört habe, berührt mich die von John Barrowman am Meisten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es ein fester Bestandteil meiner Schreibmusik ist.

Meine Begegnung mit John Barrowman (Ich einmal ohne Locken)

Meine Begegnung mit John Barrowman (Ich hatte es mal ausnahmsweise einen Tag ohne Locken versucht)

Wie gesagt, ich durfte ihn bereits persönlich begegnen. Leider tourt er hauptsächlich in Großbritannien (wo er sehr prominent ist). In Deutschland war er bisher einmal auf einer großen Convention. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt, dass er auch mal hier ein Konzert geben wird… Denn Live ist er noch besser!

Fazit: John Barrowman hat ein wunderbares Album herausgebracht. Hört rein, wenn ihr könnt!

Mehr Informationen über John Barrowman gibt es hier:

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Tipp-Dienstag 4/15: Leipziger Buchmesse

Willkommen bei meinem Tipp-Dienstag!
Ich muss mich entschuldigen, dass es Ausfälle gab. Aber ich war erkrankt und hatte zudem noch technische Probleme. Nun geht es aber endlich weiter!

Mein neuer Tipp ist die Leipziger Buchmesse, die schon bald ihre Toren öffnen wird.

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Am 12. bis zum 15. März 2015 findet in Leipzig die Leipziger Buchmesse statt. Hier treffen sich Verleger, Lektoren, Autoren und Leser, um sich zu informieren, Kontakte zu knüpfen, Lesungen zu lauschen, Bücher signieren zu lassen und auch zu kaufen. Hier ist für jeden etwas dabei: Vom Comic über Hörbücher zur Bellestrik und zu Sachbüchern. Auch ist der Buchmesse eine Manga-Comic-Convention angeschlossen und in ganz Leipzig finden Lesungen unter dem namen “Leipzig liest” statt.

Auch ich werde dort anwesend sein. Mich findet ihr am Samstag, den 14. März 2015, auf dem Gelände. Meistens werde ich in der Nähe der Leseinsel Fantasy zu finden sein.
Wenn ihr mich seht, könnt ihr mich gerne Ansprechen. Ich freue mich auf nette Gespräche!

Weitere Informationen: http://www.leipziger-buchmesse.de/

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Tipp-Dienstag 3/15: Andreas Eschbach “Übers Schreiben”

Willkommen bei meinem Tipp-Dienstag!
Heute geht es nicht um einen Roman oder eine Geschichte. Nein, der heutige Tipp geht an all jene, die selbst davon träumen Schriftsteller zu werden: Die Rubrik “Übers Schreiben” auf der Website von Andreas Eschbach!

EschbachDer Bestseller-Autor Andreas Eschbach hat auf seiner Homepage sehr viele Informationen Rund um das Schreiben zusammengetragen, darunter sehr viele Tipps für angehende Autoren. So erklärt er die 10-Punkte-Text-ÜV (Überarbeitungsvorbereitung), welche auch in dem Schreibprogramm “Papyrus” verwendet wird. Das hat auch den Grund, dass Andreas Eschbach in der Programmentwicklung beratend tätig ist. Daher stellt er das Programm (welches ich selbst auch verwende) natürlich auch vor. Unter dem Punkt “Buchtipps” listet er Schreibratgeber auf, die er für sinnvoll erachtet. Natürlich stellt er sich unter “Fragen und Antworten” den vielen Fragen die ihm gestellt wurden, unter anderem zu den Themen “Grundsätzliches”, “Der Anfang”, “Talent”, “Ideen”, “Charaktere”, “Handlung”, “Recherche”, “Manuskript”, “Tägliche Arbeit”, “Gut Schreiben”, “Zu Ende Schreiben” und “Überarbeiten”. Darin gibt er sehr viele Tipps, die eine gute Grundlage bilden, wenn man sich mit dem Schreiben befassen will.
Auch gibt er einen Einblick in die Themen “Verlagssuche” und “Selfpublishing”.

Fazit:
Eine wunderbare Quelle der Informationen für angehende Autoren, die ich jedem ans Herz legen kann.

Mehr Informationen:

Andreas Eschbach: Übers Schreiben

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Tipp Dienstag 2/15: Distelmond von Annika Dick

Willkommen bei meinem zweiten Tipp-Dienstag!
Heute möchte ich Euch eine wunderbare Geschichte über Liebe, Werwölfe und Schottland näher bringen: “Distelmond” von Annika Dick!

Annika Dick: Distelmond1692: Nachdem die Familie MacDonald von Soldaten des Campbell-Clans beinahe vollständig ausgelöscht wurde,  überlebte eine Handvoll von ihnen wie durch ein Wunder das Massaker. Doch dies bedeutete zugleich einen Fluch, denn von nun an tragen sie ein Geheimnis: Die Männer verwandeln sich bei Vollmond in Wölfe.

1853: Die junge deutsche Charlotte zieht mit ihrer Mutter zu ihrem neuen Stiefvater nach Edinburgh. Dort trifft sie auf Andrew MacDonald, den besten Freund ihres Stiefbruders. Sie verlieben sich, doch wie soll sie begreifen, was es heißt, die Frau eines MacDonald zu sein? Zudem ziehen gerade dunkle Wolken über Andrew auf: Sein rachsüchtiger Vetter sowie der hasszerfressene Robert Campbell machen ihm das Leben schwer und zeigen ihm, wie gefährlich es für Charlotte in seiner Nähe wäre. Hat ihre Liebe dennoch eine Chance?

Erst einmal vorweg: Ich habe die Autorin letztes Jahr auf der BuCon kennengelernt. Dort habe  ich diesen Roman privat käuflich erworben. Dieses Treffen hat jedoch keinen Einfluss darauf gehabt, dass ich ihr Buch so gelungen fand und es daher an dieser Stelle hervorhebe. Ich betone noch einmal, dass ich keine Gegenleistung erhalten habe.

Annika Dick und Sarina

Annika Dick und Sarina Wood auf der BuCon 2014

Jetzt aber zum Roman: Das Besondere an diesem Buch ist, dass in weiten Teilen des Buches die Handlung – insbesondere die Liebesgeschichte – ruhig vorangeht. Doch die Autorin versteht es, mitten in diese Ruhe aufregende Szenen einzuarbeiten, bei denen man mitfiebert, sich die Haare rauft oder am Liebsten in das Geschehen eingreifen möchte. Dafür schon mal ein großes Lob. Auch schafft sie es, sowohl das damalige Edinburgh mit seinen Bewohnern wie auch die Highlands einzufangen und lebendig werden zu lassen. Die Liebesgeschichte zwischen Charlotte und Andrew ist schön beschrieben, ohne jedoch klischeelastig oder kitschig zu werden. Dennoch kann man mit ihnen lachen und vielleicht auch ein wenig weinen.

Charlotte ist ein liebenswerter Charakter, der sehr aufgeschlossen ist und nicht der alten Heimat hinterher trauert, sondern in Schottland regelrecht aufblüht. Es scheint so, als hätte sie schon immer dort hingehört. Zu Beginn wirkt sie noch ein wenig blass, gewinnt , aber im Laufe des Romans dazu. Andrew, der ruhige Highlander ist wirklich sehr gelungen. Er wirkt authentisch und sympathisch. Als Clanführer will er für seine Familie das Beste. Barkley, sein Vetter, versteht ihn nicht. Alles was Barkley empfindet, ist der uralte Hass gegenüber den Campbells, denen er Schaden will, ohne an die Folgen für ihn und seine Familie zu denken. Es ist der Charakter, den der Leser gerne so lange schütteln würde, bis er zu Verstand kommt. Robert Campbell bleibt als einzige Figur ein wenig blass und erst am Ende des Romans lernt man ihn wirklich ein wenig kennen. Ähnlich wie Barkley bestimmt sein Hass sein Tun. Dennoch wäre er ausbaufähig gewesen, wenn die Autorin ihn mehr aus sich heraus gelassen hätte.

Fazit:
Wunderbare Geschichte, die den Leser nach Schottland entführt und ich persönlich gar nicht aus den Händen legen wollte. Sehr angenehm ist die Tatsache, dass nach dem Hype der letzten Jahre hier die Werwölfe noch Wölfe sein durften, ohne zu vermenschlicht  zu werden. An diesen Stellen wird es daher auch schon mal blutig – aber nie abwegig.
Ein Muss für Schottland-Fans!

Mehr Informationen:

Annika Dick
Arunya-Verlag – Distelmond

 

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Tipp Dienstag 1/15: Liebe hoch zwei

Mein erster Tipp ist ein E-Book: “Liebe hoch zwei” von Susanna Montua und Nadine Mönch. Für weniger als 2,50 Euro bekommt man zwei Kurzromane aus dem Genre Romance als epub und für den Kindle:
Liebe Hoch Zwei

MIT HIGH HEELS IM TIEFSCHNEE von Susanna Montua
Ausgerechnet im verschneiten Schwarzwald muss Antonia eine Weiterbildung absolvieren. Doch als wäre das für die Hamburgerin nicht schon schlimm genug, wird sie statt ins Hotelzimmer auf einen Bauernhof ausquartiert, wo sie jedoch mit einer Heiratskandidatin von einer “Bauer sucht…”-Website verwechselt wird. Die echte Heiratswillige landet eingeschneit im Hotel…

Mit viel Humor und einem wunderbaren Erzählstil führt die Autorin durch die Geschichte. Sicher, man weiß schnell, wie sie enden wird. Aber bei dieser Art Erzählung ist das doch normal. Es ist nur schade, dass die Geschichte etwas schnell endet. Man hätte gerne noch mehr über Lennarts und Antonias Weg zueinander erfahren. Die Story hätte das Potenzial eines längeren Romans gehabt. Das ist meiner Meinung nach aber auch der einzige Minuspunkt und ist vermutlich der Ausschreibung geschuldet. Daumen hoch!

 

P.S. WIR BEIDE, FÜR IMMER von Nadine Mönch

Völlig unerwartet erhält Sina nach über 6 Monaten Funkstille einen Brief von ihrem Ex-Freund Mike. In einem Briefwechsel gesteht Mike seine wahren Gefühle und bittet für sein Verhalten nach dem Tod seines Zwillingsbruders um Entschuldigung. Hat ihre Liebe noch eine Chance?

Diese Geschichte ist aus meiner Sicht schwächer. Er besteht nur aus den Briefen der beiden Protagonisten und ist schon deswegen erst einmal gewöhnungsbedürftig. Auch wird einiges offen gelassen. So antwortet Mike nicht auf alle Fragen, die Sina ihm stellt. Es liest sich jedoch angenehm und das Lesen der Handlung ist ein netter Zeitvertreib.

Fazit: Dank des Kurzromans von Susanna Montua und des Preis-Leistungsverhältnisses hat es dieses E-Book geschafft, mein erster Tipp zu werden. Wissenswert ist, dass es Siegergeschichten eines Wettbewerbs sind. Meine Empfehlung für alle, die unterhaltsame Liebesgeschichten lesen möchten. Am besten macht man es sich dabei mit einem Glas Wein am prasselnden Kaminfeuer gemütlich.

Mehr Infos:

http://www.susannamontua.de/

http://nadinemoench.com/

http://www.cora.de/liebe-hoch-zwei.html

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BuCon 2014 – Ein Fest für Freunde der phantastischen Literatur

BuCon

Trubel auf der BuCon

Am 11. Oktober 2014 öffnete der Buchmesse Convent (kurz: BuCon) zum 29. Mal die Tore. Dieses Jahr war auch ich das erste mal dabei. Leider ohne Stand und ohne Lesung – aber mit viel guter Laune verbrachte ich eine wunderbare Zeit mit lieben Autorenkollegen.

Aber was ist dieser “Buchmesse Convent”? Während nur wenige Kilometer entfernt die berühmte Frankfurter Buchmesse Autoren, Verleger und Agenturen anlockt, findet man die phantastische Buchszene traditionell am Messe-Samstag im Bürgerhaus in Dreieich. Denn hier findet der BuCon statt, welcher sich auf der eigenen Homepage als unabhängiges, zentrales Treffen der deutschsprachigen, literarischen Phantastik-Szene am Buchmesse-Wochenende im Rhein-Main-Gebiet und gleichzeitig als die führende Convention für phantastische Literatur in Deutschland versteht. Es ist nicht zu viel versprochen, denn mit Gästen wie Bernhard Hennen, Markus Heitz und Wolfgang Hohlbein sind die großen Autoren der Phantastik-Szene hier vertreten. Aber auch eine Vielzahl anderer Autoren kann man hier treffen. So kommt es, dass ich – obwohl zum ersten Mal bei dieser Veranstaltung – das Gefühl hatte, zu einem Familientreffen nach Hause zu kommen. Denn alle paar Meter traf ich auf mir gut bekannte Gesichter. Es wurde geplaudert, umarmt und gelacht. Dabei spielte es keine Rolle, ob ich denjenigen bisher bereits getroffen oder nur online Kontakt hatte. Hier war man nicht “die Neue”, sondern ein Mitglied der Gemeinschaft. Hier darf man sein, wie man wirklich ist, ohne sich verbiegen zu müssen. Die anderen ticken schließlich ähnlich. Daher danke ich an dieser Stelle Roger Murmann und seinem Team ganz herzlich für diese Veranstaltung!

Annika Dick und Sarina

Glückliche Autoren: Annika Dick und Sarina Wood

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Endlich persönlich getroffen: Sarina Wood und Kollege Ulf Fildebrandt, der auch beim Scholz Verlag veröffentlicht.

Aber was wurde alles geboten?

Im Hauptsaal standen Verkaufs- und Präsentationstische verschiedener Autoren, Verlage und Agenturen. Hier konnte man sich mit neuem Lesestoff versorgen und diesen auch von den anwesenden Autoren signieren lassen.
Die zahlreichen Lesungen waren natürlich ein Kernbestandteil. Ob Neuling oder alter Hase: Hier gab es Ausschnitte aus Romanen und Anthologien für jeden Geschmack. Bei  fünf verschiedenen Lesungen gleichzeitig fiel die Wahl manchmal wirklich sehr schwer und man verpasste automatisch Lesungen, die man auch wirklich gerne besucht hätte. So versäumte ich u.a. leider die von Ann-Kathrin Karschnick  und Markus Heitz.

Die erste von mir besuchte Lesung war die von Tom Daut, dessen Art und Weise des Vortragens wieder einmal brillierte. Dieses Mal waren es nicht “Die Sinistra”, sondern sein zweiter Roman “Anno Salvatio 432 – Der gefallene Prophet”, der als Hörbuch-Live-Lesung die Hörerschaft begeisterte. Und es waren trotz Mittagszeit nicht wenige, die seinem Ruf folgten. Auch an dieser Stelle kann ich mich nur wiederholen: Wer die Chance hat, sollte seine Lesungen nicht verpassen. Ich verneige mich vor seinem Talent!

Lesung Tom Daut

Ein Highlight: “Anno Salvatio 423″-Lesung von Tom Daut

Die zweite Lesung, die ich besuchte, wurden von T.S. Orgel abgehalten. Die beiden Brüder Tom und Stephan stellten ihren noch nicht erschienenen neuen Roman der “Orks vs. Zwerge”-Reihe vor und beantworteten anschließend Fragen.

T.S. Orgel

Tom und Stephan Orgel (T.S. Orgel) bei ihrer Lesung

Auch war es mir eine Freude, nach langer Zeit wieder Aileen P. Roberts wieder zu sehen und zu sprechen. Natürlich besuchte ich auch ihre Lesung. Sie stellte den ersten Teil ihrer neuen Albany-Triologie “Weltenmagie” vor: “Der letzte Drache”. Endlich erfährt der Leser, was später in Albany passiert.

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Aileen P. Roberts entführte ihre Zuhörer nach Schottland und Albany.

Ein weiteres persönliches Highlight war die Lesung von Bernhard Hennen. Er trug eine gefühlvolle Sterbeszene aus einer Kurzgeschichte vor. Da wünschte man sich, seiner Stimme im tiefsten Winter am Abend vor einem prasselnden Kaminfeuer lauschen zu dürfen. Da er – wie er selbst sagte – lesefaul ist, dauerte die eigentliche Lesung nicht lange. Schade. Aber dafür wurde es richtig interessant, denn die restliche Zeit antwortete er auf Fragen und plauderte über die Verlagswelt. Er machte klar, dass es heutzutage wahnsinnig schwer ist, als Autor in der Verlagswelt Fuß zufassen. Verlage kaufen lieber Lizenzen aus dem Ausland als einheimische Autoren zu verlegen – während im Ausland die einheimischen Autoren verlegt würden und kaum Lizenzen aus anderen Ländern gekauft würden. Welche Chance bleibt da für die vielen talentierten Autoren in Deutschland?

Bernhard Hennen

Bernhard Hennen verzauberte seine Zuhörer

Die Zeit verging viel zu schnell und schon wartete Wolfgang Hohlbein darauf, für seine Lesung Platz zunehmen. Da ich ihn bereits auf der Leipziger Buchmesse gehört hatte, verließ ich den Lesungssaal.

Dafür signierte Herr Hennen seine Bücher im Hauptgebäude und wechselte ein paar Worte mit seinen Lesern. Es war das erste Mal, dass ich eine Lesung von ihm besuchte und auch ein wenig plaudern konnte. Mein Fazit: Er hat mich sehr überzeugt – als Autor, wie auch menschlich. Ich hoffe, dass ich ihn bald wieder erleben darf.

Sarina und Bernhard Hennen

Sarina Wood und Bernhard Hennen nach seiner Lesung

Inzwischen war der Lesungsraum, in dem Markus Heitz las, bereits geschlossen – und reinplatzen wollte ich nicht. Aber auch ihn hatte ich ja in diesem Jahr bereits in Leipzig lesen gehört. Doch nach seiner Lesung hatte ich zumindest noch Zeit, ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Danke, Markus, für deine Zeit! Es hat mich gefreut, dich wieder zu sehen!

Markus Heitz und Sarina

Markus Heitz und Sarina Wood

Am frühen Abend gingen die Lichter im Saal aus und auf der Bühne an. Die Preisverleihung des deutschen Phantastikpreises bildete den Höhepunkt. Leider hat es in der Kategorie “Beste Kurzgeschichte” nicht ganz für meine wunderbaren Kollegen Heike Schrapper (Platz 3) und Markus Heitkamp (Platz 2) geklappt. Dafür durften wir Ann-Kathrin Karschnick für die Auszeichnung “Bester deutschsprachiger Roman” gratulieren! Ihr “Phoenix” hatte es geschafft! An dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch! Du hast es dir verdient!

Die Gewinner des Deutschen Phantastik-Preises 2014: Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinner des Deutschen Phantastik-Preises 2014: Herzlichen Glückwunsch!

Der Abend klang dann  in einem Restaurant in der Nähe mit vielen Autorenkollegen des Tintenzirkels gemütlich aus.

Fazit: Es war ein besonderer Tag unter Gleichgesinnten, der sich wie ein Familientreffen anfühlte. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei.  Vielleicht sogar mit einem Stand?!!

Der größte Traum wäre es, 2015 bei der 30. BuCon aus meinem Debüt vorlesen zu dürfen… Wir werden sehen…

Mehr Informationen: http://www.buchmessecon.info/

 

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Leipziger Buchmesse 2014: Mein erstes Buchmessen-Abenteuer

Für meinen ersten Besuch der Leipziger Buchmesse – meine erste Buchmesse überhaupt – hatte ich mir ausgerechnet den besucherstärksten Tag ausgesucht: den Samstag.IMG_2227Zuerst überraschte mich die Tatsache, wieviele Cosplayer hier durch die Hallen zogen. Hätte man gedacht, dass es aufgrund der Manga-Comic-Convention in Halle 1 eben Manga-Figuren wären, so überraschten auch die Vielzahl von anderen Kostümen. So begegneten mir Hobbits, Harry Potters, Super Marios und der “Matt Smith”-Doctor aus der Serie “Doctor Who”. Besonders gut gefiel mir aber das Kostüm einer jungen Frau, die sich als “Abby” aus “Navy CIS” hergerichtet hat. Sie sah der Figur zum Verwechseln ähnlich (nur jünger).

IMG_2201Glücklicherweise hielten die Großen der deutschen Fantasy-Buchszene an diesem Tag ihre Lesungen auf der Fantasy-Leseinsel: Bernhard Hennen, Kai Meyer, Markus Heitz und Wolfgang Hohlbein, die anschließend ihre Bücher signierten.

 

Mich persönlich freute es beIMG_2212sonders, einige meiner Autorenkollegen zu treffen: So setzte sich zufallig beim Mittagessen die Autorin Heike Rissel an meinen Tisch, die auch beim Scholz Verlag veröffentlicht. Endlich konnten wir uns auch mal persönlich austauschen. Das Gespräch habe ich besonders genossen.

Auch traf ich einige Autoren, die ich seit Jahren kenne – allerdings nur online im Schreibforum “Tintenzirkel”. Es war toll, sie endlich auch mal persönlich zu sehen.

IMG_2234Mit mir auf dem Bild: Ann-Kathrin Karschnick

Leider fand an diesem Tag auf der Messe keine Lesung von Tom Daut statt. Dabei lausche ich so gerne seiner Stimme, denn seine Lesungen sind etwas ganz besonderes. Wer die Chance erhält, sollte unbedingt zu seinen Lesungen gehen. Ich bin mir sicher, ihr wisst dann, was ich meine. Dafür konnte man am Stand von der “WerksZeugs Kreativ KG” seine “Sinistra” als Buch erwerben. Natürlich hatte ich das auch gleich erledigt und hoffe, dass viele Besucher es mir gleich taten. Dieses Buch ist nämlich meine Kaufempfehlung. Es lohnt sich!

IMG_2241IMG_2204Viel zu schnell verging die Zeit. Den Abend ließen wir noch mit anderen Autoren des Schreibforums “Tintenzirkel” in einem Restaurant ausklingen . Dort durfte ich auch mein allererstes Autogramm schreiben. Welch überwältigendes Gefühl!

Ich bedanke mich bei allen, die mir begegneten, für die interessanten Gespräche. Es war eine wunderbare Zeit.

Ich freue mich wirklich auf die Leipziger Buchmesse 2015!

Eure Sarina Wood

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